WO FINDEN SIE BEI DER HERSTELLUNG VON ZEMENT, KALK UND BAUSTOFFEN UNSERE MAGNETABSCHEIDER?
Gewinnung und Brechen von Kalkstein
Kalkstein wird aus dem Steinbruch zur primären und sekundären Brechung transportiert. Genau hier ist das Risiko metallischer Verunreinigungen am größten: Zähne und Schneiden von Laderschaufeln, Bohrkronen aus Sprengarbeiten, Schrauben und Bruchstücke von Löffelbaggern. Diese Eisenstücke gelangen direkt in die Brecher.
Bei der Gewinnung und Brechung von Kalkstein werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Magnetplatten werden über dem Bandförderer vor dem Primärbrecher aufgehängt – bei gelegentlichem Auftreten von Metallen genügt eine Platte mit manueller Reinigung DND-MC, bei großen Mengen an Verunreinigungen empfehlen wir die selbstreinigende Platte DND-AC. Für hohe Materialschichten auf breiten Bändern ist der Elektromagnetische Überbandmagnetabscheider DND-AC E mit tiefer Reichweite des Magnetfelds bestimmt.
Da auch nichtmagnetische Metalle (Manganstahl, Edelstahl) gefährlich sind, wird hinter dem Magnetabscheider ein Tunneldetektor installiert. Diese Reihenfolge ist wichtig: Ferromagnetische Metalle entfernt der Magnet, sodass der Detektor das Band nur ausnahmsweise stoppt und keine unnötigen Stillstände entstehen. Den Detektor liefern wir auch in einer Ausführung mit Spezialanpassung für den Außenbereich.
Welche Probleme das löst: Durchstoßen und Längsschneiden des Förderbands, Zerstörung der Brecherbacken und -hämmer, Stillstände der gesamten Linie.
Nutzen für den Kunden: Reduzierte Reparaturkosten, reibungsloser Betrieb und schnelle Amortisation der Investition.
Interessant: Bei einem Kunden, der Kalkstein verarbeitet, haben wir eine Kombination aus Magnetplatte und Detektor METRON 05 D auf einem 1.200 mm breiten Band bei einer Geschwindigkeit von 2 m/s und einer Kalksteinschicht von 250 mm eingesetzt – die Beschädigung der Mühle durch Metalle wurde vollständig eliminiert!
Mahlen von Rohstoffen und Zement – Schutz der Mühlen
Gebrochener Kalkstein wird zusammen mit Korrekturrohstoffen zu Rohmehl gemahlen; nach dem Brennen wird der Klinker mit Zumahlstoffen (Hüttensand, Gips) zu Zement gemahlen. Mühlen und Walzenpressen zählen zu den teuersten Maschinen des Zementwerks und Metallpartikel im Mahlkreislauf verursachen ernsthafte Betriebsprobleme.
Beim Mahlen von Rohstoffen und Zement werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
In Rohrleitungen und Übergabestellen vor der Mühle wird die Magnettrommel im Gehäuse MBZ installiert, die kontinuierlich und ohne Anhalten der Linie Eisenpartikel aus dem herabfallenden Material entfernt – ihre robuste Konstruktion ist für voluminöse und abrasive Materialien ausgelegt. Eine elegante Lösung ist auch die Magnetwalze MV, die die Antriebswalze des bestehenden Förderbands ersetzt und Metalle abscheidet, ohne zusätzlichen Platz zu beanspruchen.
Welche Probleme das löst: Ansammlung von Metallpartikeln im Mahlkreislauf und in Luftschächten, verlangsamter Materialtransport, Beschädigung von Walzenpressen und Mühlen.
Nutzen für den Kunden: Stabiler Rohstofffluss, weniger Stillstände und zuverlässigerer Betrieb.
Interessant: In einem Zementwerk, in dem sich nach einer Änderung der Zusammensetzung des Eingangsrohstoffs grobe Metallpartikel im Mahlkreislauf ansammelten, löste die Magnettrommel MBZ 304 N 300 GRIZZLY mit einer Garantie von 5 Jahren das Problem. Die Effizienz überzeugte den Kunden derart, dass er eine zweite, identische Trommel für einen weiteren Teil der Linie bestellte!
Verbrennung fester Ersatzbrennstoffe (EBS)
Moderne Zement- und Kalkwerke ersetzen Kohle durch feste Ersatzbrennstoffe (EBS/RDF) aus sortiertem Abfall. EBS enthält jedoch große Mengen an Eisen- und Nichteisenmetallen, die Dosierwege, Brenner und Kalzinator beschädigen. Die Abnehmer bewerten deshalb die Qualität des gelieferten Brennstoffs sorgfältig.
Bei der Verarbeitung und Verbrennung von EBS werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Über dem Bandförderer mit vorgebrochenem EBS wird die selbstreinigende Magnetplatte DND-AC aufgehängt. Für hohe Materialschichten empfehlen wir die stärkste Baureihe MxF BEAST mit Ferritmagneten, die bis zu 500 mm über dem Förderband aufgehängt werden kann und Fe-Partikel von 0,5 bis 300 mm abscheidet. Nichteisenmetalle (Aluminium, Kupfer) trennt der Wirbelstromabscheider ECS ab – Voraussetzung für eine effiziente Abscheidung ist eine gleichmäßige dünne Materialschicht, die der vor dem Abscheider platzierte Vibrationsförderer sicherstellt. Der Metalldetektor am Eingang der Dosierung dient dann als letzte Sicherung vor dem Brenner. Für Umgebungen mit Explosionsgefahr liefern wir Geräte in ATEX-Ausführung.
Welche Probleme das löst: Beschädigung der Dosier- und Verbrennungstechnik, Reklamationen der EBS-Qualität durch Abnehmer, Aluminium im Brennstoff.
Nutzen für den Kunden: Sichere Verbrennung eines günstigeren Brennstoffs und nachweisbare EBS-Qualität.
Interessant: Bei einem führenden tschechischen EBS-Hersteller, der Brennstoff genau an Zement- und Kalkwerke liefert, scheidet die Magnetplatte DND-AC Mx8 F BEAST, 500 mm über dem Band aufgehängt, Metalle aus der Fraktion 0–300 mm auf einem 1.400 mm breiten Band ab – mit einer Garantie von 10 Jahren!
Herstellung von Kalk und Kalkhydrat
In Kalkwerken wird sortierter Kalkstein in Schacht- oder Drehrohröfen zu Branntkalk gebrannt, der weiter gemahlen oder zu Kalkhydrat gelöscht wird. Fein gemahlene Materialien stellen spezifische Anforderungen an die Abscheidung – sie neigen zur Brückenbildung und erfordern das Auffangen auch feinster Eisenpartikel aus dem Mühlenverschleiß.
Bei der Herstellung von Kalk und Kalkhydrat werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Vor dem Ofen sorgen Vibrationssiebe für die erforderliche Kalksteinfraktion – die korrekte Klassierung ist Voraussetzung für einen gleichmäßigen Brand. In den Rohrleitungen von gemahlenem Kalk und Hydrat empfehlen wir das Rotierende Rohr-Magnetsystem MSR-MC: Der rotierende Magnetrost hält schlecht rieselfähiges Pulver in Bewegung und verhindert die Brückenbildung. Dort, wo im Materialfluss kein Hindernis vorhanden sein darf, kommen Plattenrohr-Magnete ML mit Magneten seitlich der Rohrleitung zum Einsatz.
Welche Probleme das löst: Verstopfung der Rohrleitungen durch brückenbildendes Hydrat, Eisenpartikel aus dem Mühlenverschleiß im Produkt, ungleichmäßiger Brand einer schlecht klassierten Fraktion.
Nutzen für den Kunden: Sauberes Produkt, das die Anforderungen der Abnehmer aus Bauwesen und Chemie erfüllt, sowie ein reibungsloser Materialfluss ohne Verstopfungen.
Herstellung von Trockenmörtel- und Putzmischungen
Trockenmörtel-, Putz- und Betonmischungen entstehen durch Mischen von sortiertem Sand, Zement, Kalkhydrat und Zusatzstoffen. Eisenverunreinigungen bedeuten hier Rostflecken auf fertigen Putzen – und somit Reklamationen.
Bei der Herstellung trockener Baustoffmischungen werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Vibrationssiebe klassieren getrockneten Sand in genaue Fraktionen, zerkleinern Klumpen von Zement, Kalkstein und Gips und sorgen für eine gleichmäßige Fließfähigkeit der Pulver vor der Dosierung. In die Rohrleitungen der einzelnen Komponenten sowie der fertigen Mischung werden Gitter-Magnete im Gehäuse MSS-MC installiert – bei großen Mengen an Verunreinigungen in der selbstreinigenden Version MSS-AC, deren Reinigungszyklus vollautomatisch ohne Bedienpersonal abläuft. Bei schlechten Rieseleigenschaften des Materials setzen wir Magnettrommeln im Gehäuse MBZ ein.
Vor dem Verpacken in Säcke wird als letzte Kontrolle der Freifall detektor QUICKTRON 05 A eingesetzt.
Welche Probleme das löst: Rostflecken auf Putzen, Reklamationen von Baustoffhändlern und Endkunden, Beschädigung der Verpackungsmaschinen.
Nutzen für den Kunden: Nachweisbare Reinheit jeder Charge und weniger Qualitätsreklamationen = höherer Gewinn.
Betriebsinstandhaltung
Die Gelände von Zementwerken, Kalkwerken und Steinbrüchen sind voller scharfer Metallverunreinigungen, die Reifenschäden bei Ladern, Muldenkippern und Lastwagen verursachen.
Für die Betriebsinstandhaltung werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Ein Magnetbesen, der an den Gabeln eines Gabelstaplers aufgehängt oder hinter einem Fahrzeug gezogen wird, sammelt Nägel, Drähte und scharfe Bruchstücke von den Betriebswegen auf – Reifenschäden an schwerer Technik nehmen dadurch deutlich ab.
Welche Probleme das löst: Stillstände von Fördertechnik wegen Reifenschäden.
Nutzen für den Kunden: Niedrigere Betriebskosten für Reifen.