Trennung von Eisenpartikeln aus Federn (Fallstudie)
20. 8. 2023
Ausgangszustand:
Ein bedeutender tschechischer Hersteller und Mitglied eines internationalen Konsortiums von Unternehmen, die sich mit der Verarbeitung von Federn und der...
Wir entwickeln, fertigen und applizieren Geräte zum Abscheiden von Eisenmetallen. Unsere Magnetabscheider entwickeln und fertigen wir genau nach Ihren Bedürfnissen.
Die Textilindustrie verarbeitet natürliche und synthetische Fasern zu Garn, Geweben, Gewirken und Vliesstoffen. Ihre Produkte finden Anwendung in der Bekleidung, in Heimtextilien, in der Automobilindustrie, im Gesundheitswesen und im Bauwesen – von Kleidung über Hygiene- und Filtermaterialien bis hin zu Geotextilien.
Mit den steigenden Anforderungen der Abnehmer an die Produktsicherheit (insbesondere in der Bekleidung und in Hygieneanwendungen) und mit dem Beginn der verpflichtenden Textilrecyclings in der EU wächst auch die Bedeutung der Magnetabscheidung und der Metalldetektion. Eine metallische Verunreinigung im Textil bedeutet beschädigte Maschinen, Brandgefahr sowie eine Gefährdung des Endkunden.
Wussten Sie schon...? Bekleidungsmarken wenden gegenüber ihren Lieferanten die sogenannte Broken-Needle-Policy an – die Politik der gebrochenen Nadeln. Jedes Bruchstück einer Nähnadel muss aufgespürt werden, und gelingt dies nicht, muss die gesamte Produktcharge durch einen Metalldetektor laufen.
Metalle gelangen auf vielen Wegen in die Textilproduktion: Drähte und Bänder von der Fixierung der Faserballen, Metallteile aus der Baumwollernte, gebrochene Nadeln aus Nadel- und Nähmaschinen, Reißverschlüsse, Knöpfe und metallische Verstärkungen in recycelten Textilien. Jede dieser Verunreinigungen gefährdet die Produktion auf ihre Weise – und alle müssen abgeschieden werden.
Metallpartikel zerstören die empfindlichsten Maschinen der Textilproduktion: die Drahtgarnituren von Kardiermaschinen, Nadelmaschinen, Kalander und Reißmaschinen. Hartes Metall in einem schnell laufenden Faserstrom kann zudem einen Funken schlagen – und ein Brand in einer Reinigungslinie zählt zu den gefürchtetsten Havarien einer Spinnerei. Der Magnetabscheider fängt das Metall noch vor dem Eintritt in die Maschine ab.
Eine gebrochene, in ein Textil eingearbeitete Nadel kann den Endkunden verletzen. Bekleidungsmarken verlangen daher von Lieferanten eine strenge Kontrolle (Broken-Needle-Policy), und jedes Stück Metall im Produkt bedeutet eine Reklamation der gesamten Charge. Der Metalldetektor erkennt auch kleine nichtmagnetische Metalle direkt in der Textilbahn.
Der Austausch einer beschädigten Drahtgarnitur einer Kardiermaschine oder der Nadeln einer Nadelmaschine bedeutet einen Stillstand von Stunden bis Tagen. Effektive Metallabscheidung = weniger Ausfallzeiten, reibungslose Produktion und höherer Gewinn!
Wir sind die Hersteller dieser Abscheider. Wir fertigen sie in unserem Werk in der Tschechischen Republik und können dadurch höchste Qualität garantieren und sie an Ihre Anforderungen anpassen.
Natürliche und synthetische Fasern gelangen in gepressten, mit Stahldrähten oder Bändern fixierten Ballen in die Spinnereien. Beim Öffnen gelangen Drahtbruchstücke in den Faserstrom, bei Baumwolle kommen zudem Metallteile aus Erntemaschinen hinzu. Die Fasern werden zwischen den Maschinen pneumatisch gefördert – und gerade die Rohrleitungswege sind der ideale Ort für die Abscheidung.
Bei der Faservorbereitung werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Faserbüschel verhalten sich ähnlich wie Zellstoff in Papierfabriken – herkömmliche Gittermagnetabscheider mit Magnetstäben würden sofort mit Fasern verstopfen. Deshalb installieren wir in den Rohrleitungswegen der Reinigungslinien Plattenrohr-Magnete ML-P: Die Magnete sind an Türen seitlich am Rohr angebracht, sodass dem Faserstrom kein Hindernis im Weg steht. Nichtmagnetische Metalle erkennt der Metalldetektor für pneumatische Förderung, der das kontaminierte Faserbüschel automatisch über eine Weiche ausschleust – ohne die Linie anzuhalten.
Dasselbe Prinzip hat sich auch bei sehr speziellen leichten Materialien bewährt: Bei einem bedeutenden tschechischen Verarbeiter von Federn für die Herstellung von Bettdecken und Kissen reinigen zwei direkt in das Rohrleitungssystem eingebundene Magnetabscheider ML 200 N die pneumatisch geförderten Federn.
Welche Probleme das löst: Drahtbruchstücke aus Ballen im Faserstrom = Brandgefahr und Beschädigung nachgelagerter Maschinen. Nutzen für den Kunden: Schutz der gesamten Spinnerei durch einen einzigen Abscheidepunkt am Eingang und eine grundlegende Senkung der Brandgefahr.
Eine Kardiermaschine kämmt die Fasern zu einem feinen Vlies und gehört zu den empfindlichsten und teuersten Maschinen einer Spinnerei. Ihre Walzen sind mit feinen Drahtgarnituren besetzt, die ein hartes Metallpartikel unwiederbringlich beschädigt.
Beim Kardieren werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Die Magnetabscheider ML werden unmittelbar vor der Kardiermaschine in Fallschächte und Schächte eingebaut – auch hier darf im Faserstrom kein Hindernis stehen, das ein Verstopfen verursachen würde. Als zweite Schutzstufe dient ein Plattendetektor unter dem Zuführband, der auch nichtmagnetische Metalle erkennt und die Maschine anhält, bevor das Metall die Drahtgarnitur erreicht.
Welche Probleme das löst: zerstörte Drahtgarnituren der Kardierwalzen = Stunden an Ausfallzeit und unnötige Wartungskosten. Nutzen für den Kunden: deutlich längere Lebensdauer der Garnituren, geringere Wartungskosten und reibungslose Garnproduktion.
Vliesstoffe für Hygiene, Gesundheitswesen, Filtration oder die Automobilindustrie entstehen auf Nadelmaschinen und Kalandern. Der größte Feind sind hier gebrochene Nadeln der Nadelmaschinen – hart, klein und direkt in die Textilbahn eingearbeitet. Sich allein auf Magnete unter dem Band zu verlassen, reicht nicht: Ein schnell laufendes Textil kann die Nadel wieder aus dem Magneten herausreißen.
Bei der Herstellung von Vliesstoffen werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Der Platten-Metalldetektor METRON 05 ProfiLine ist direkt für Textillinien entwickelt: Er wird horizontal unter der Textilbahn (oder vertikal) mit einer Detektionsbreite von bis zu 12 Metern installiert und detektiert Metalle zuverlässig auch bei einer Bandgeschwindigkeit von bis zu 30 m/s. Dank der minimalen metallfreien Zone lässt er sich leicht in eine bestehende Linie integrieren.
Der Mehrsegment-Detektor METRON 04 ProfiLine bestimmt zusätzlich, in welchem Segment über die Bahnbreite sich das Metall befindet – so findet und entfernt es die Bedienung innerhalb eines Augenblicks.
Welche Probleme das löst: in das Textil eingearbeitete gebrochene Nadeln = beschädigte Kalander und Reklamationen von Abnehmern aus dem Hygiene- und Automobilsegment. Nutzen für den Kunden: nachweisbare Sauberkeit jeder Textilrolle und schnelle Lokalisierung des Metalls ohne langen Stillstand.
Polyester-, Polyamid- und Polypropylenfasern entstehen durch Schmelzspinnen aus Kunststoffgranulat. Ein Metallpartikel im Granulat beschädigt die Extruderschnecke, verstopft die Siebe der Schmelzefilter und zerstört die feinen Spinndüsen – die teuersten Teile der gesamten Linie. Das Risiko steigt bei der Verarbeitung von recyceltem Granulat (rPET).
Bei der Herstellung synthetischer Fasern werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Der Magnetabscheider TM wird direkt in den konischen Trichter des Extruders eingesetzt und fängt ferromagnetische Partikel bereits ab einer Größe von 1 µm ab. In die Granulatschächte zwischen Trockner und Extruder werden Gitter-Magnetabscheider im Gehäuse MSS-MC eingebaut.
Der Freifall-Metalldetektor QUICKTRON 05 A schleust auch nichtmagnetische Metalle noch vor dem Eintritt in die Maschine aus.
Welche Probleme das löst: zerstörte Spinndüsen und verstopfte Siebe der Schmelzefilter = kostspielige Stillstände und Faserabrisse beim Spinnen. Nutzen für den Kunden: Schutz der teuersten Teile der Linie und sichere Verarbeitung des günstigeren recycelten Granulats.
Beim Färben, Waschen, bei Appreturen und Beschichtungen strömen große Mengen an Prozessflüssigkeiten, Färbebädern und Suspensionen durch den Textilbetrieb. Metallabrieb von Pumpen, Rohrleitungen und Armaturen verursacht Flecken und Färbefehler und beschädigt die Düsen und Ventile der Veredelungsmaschinen.
Beim Färben und bei der Endveredelung werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Die Durchfluss-Abscheider werden direkt in die Rohrleitungen der Flüssigkeitskreisläufe eingebaut – vor Färbeapparate, Düsen und Filterstufen. Bei nur gelegentlichem Auftreten von Verunreinigungen genügt die Ausführung mit manueller Reinigung MSP-MC, bei stark verschmutzten Kreisläufen spart der automatisch gereinigte Abscheider MSP-AC, der keine Betriebsunterbrechung erfordert, der Bedienung Zeit. Die Druckausführung MSP-S bewältigt auch die höheren Betriebsdrücke technologischer Kreisläufe.
Welche Probleme das löst: Metallabrieb im Färbebad = Flecken, Färbefehler und Reklamationen ganzer Chargen. Nutzen für den Kunden: stabile Färbequalität und längere Lebensdauer von Pumpen, Düsen und Ventilen.
Textilrecycling ist das am schnellsten wachsende Segment der Branche – seit 2025 gilt in der EU die verpflichtende getrennte Sammlung von Textilien. Sortierte Textilabfälle werden auf Reißlinien wieder zu Fasern geöffnet. Kleidung enthält jedoch große Mengen an Metall: Reißverschlüsse, Knöpfe, Druckknöpfe, Nieten, metallische Verstärkungen und Spangen. Diese zerstören die Reißmaschinen und mindern die Qualität der gewonnenen Faser.
Beim Textilrecycling werden am häufigsten folgende Geräte eingesetzt:
Über dem Bandförderer vor der Reißmaschine wird ein selbstreinigender Plattenmagnet DND-AC aufgehängt, der eiserne Reißverschlüsse, Druckknöpfe und Spangen entfernt. Nach dem Zerkleinern oder Reißen durchläuft das Material eine Magnettrommel im Gehäuse MBZ zum Abscheiden kleinerer eiserner Partikel. Reißverschlüsse und Nieten aus Messing und Aluminium trennt der Wirbelstromabscheider ECS ab – für eine gleichmäßige Materialschicht davor sorgt ein Vibrationsförderer. Der Tunneldetektor mit Förderer TRANSTRON dient als Endkontrolle der gerissenen Faser.
Welche Probleme das löst: zerstörte Messer und Arbeitsorgane der Reißmaschinen = unnötige Wartungskosten; Metalle in der gerissenen Faser = ungenügende Sauberkeit für das Verspinnen von recyceltem Garn. Nutzen für den Kunden: höhere Ausbeute und Qualität der recycelten Faser und die Möglichkeit, auch stark „metallhaltige" Bekleidungsabfälle zu verarbeiten.
-->Bekleidungsmarken wenden gegenüber Lieferanten eine strenge Politik der gebrochenen Nadeln (Broken-Needle-Policy) an: Jedes Produkt muss vor dem Versand nachweislich auf das Vorhandensein von Nähnadelbruchstücken und Stecknadeln geprüft werden.
Bei der Kontrolle der Fertigprodukte wird am häufigsten folgendes Gerät eingesetzt:
Der Tunneldetektor METRON 07 CI wird am Ende der Produktion eingesetzt – fertige Kleidung, Bettwäsche oder Handtücher laufen auf einem Förderer durch einen Detektionstunnel, der auch ein kleines Nadelbruchstück erkennt. Die Detektion wird aufgezeichnet, sodass der Hersteller für den Abnehmer ein nachweisbares Kontrollprotokoll jeder Charge besitzt.
Welche Probleme das löst: gebrochene Nadeln und Stecknadeln in Fertigprodukten = Verletzungsgefahr für den Endkunden und Rücksendungen ganzer Lieferungen. Nutzen für den Kunden: Erfüllung der Anforderungen der Bekleidungsmarken und Schutz des guten Rufs des Herstellers.
Für Fasern empfehlen wir Platten-Magnetabscheider – für Rohrleitungen der pneumatischen Förderung ML-P, für Fallschächte und Schächte die Magnetabscheider ML. Die Magnete sind seitlich am Materialstrom angebracht, sodass den Fasern kein Hindernis im Weg steht und der Abscheider nicht verstopft.
Mit dem Platten-Metalldetektor METRON 05 ProfiLine, der unter der Textilbahn installiert wird – er detektiert über eine Breite von bis zu 12 m bei einer Geschwindigkeit von bis zu 30 m/s. Die Mehrsegment-Version METRON 04 ProfiLine bestimmt zusätzlich, wo über die Bahnbreite sich die Nadel befindet.
Ein Magnet allein genügt nicht – ein schnell laufendes Textil kann die abgefangene Nadel wieder aus dem Magneten in die Bahn zurückreißen. Die zuverlässige Lösung ist eine Kombination aus einem Magnetabscheider im Rohstoff und einem Platten-Metalldetektor auf der Linie.
Vor der Reißmaschine wird ein selbstreinigender Plattenmagnet DND-AC für eiserne Reißverschlüsse und Druckknöpfe aufgehängt, nach dem Zerkleinern folgt die Magnettrommel MBZ, und Nichteisenmetalle trennt der Wirbelstromabscheider ECS ab.
Nichteisenmetalle lassen sich nicht mit einem Magneten abfangen – sie werden vom Wirbelstromabscheider ECS nach dem Prinzip der Wirbelströme abgetrennt. Die Endkontrolle der gerissenen Faser übernimmt der Tunneldetektor mit Förderer TRANSTRON.
Direkt in den konischen Trichter des Extruders wird der Abscheider TM eingesetzt, in die Granulatschächte die Gitter-Magnetabscheider im Gehäuse MSS-MC und in die pneumatische Förderung der Rohrleitungsabscheider MSP-S. So werden die Extruderschnecke, die Schmelzefilter und die Spinndüsen geschützt.
Ein Abscheider mit manueller Reinigung ist günstiger und genügt bei nur gelegentlichem Auftreten von Metallverunreinigungen. Bei großen Mengen abgeschiedenen Metalls lohnt sich die automatische Reinigung (z. B. DND-AC oder MSP-AC), die weder einen Eingriff der Bedienung noch eine Betriebsunterbrechung erfordert.
Wir fertigen jedes Gerät maßgeschneidert nach Linienbreite, Bandgeschwindigkeit und geforderter Empfindlichkeit, daher variiert der Preis je nach Ausführung. Wir testen Ihr Material kostenlos innerhalb von 3 Tagen und empfehlen die optimale Lösung; unverbindliches Angebot anfragen.
20. 8. 2023
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Unser Vertriebsteam steht Ihnen mit voller Unterstützung zur Seite und hilft Ihnen, die beste Lösung für Ihre Anforderungen im Bereich der Magnetabscheidung zu finden. Wir bieten nicht nur Standardlösungen, sondern auch maßgeschneiderte Lösungen an, daher müssen Sie auch komplexere technische Herausforderungen nicht scheuen. Kontaktieren Sie uns einfach – wir helfen Ihnen gerne weiter.
Sie können uns telefonisch, per E-Mail oder über unser Kontaktformular auf der Website erreichen.
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Exportmanager für Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein
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