Magnetfilter für Heizungsanlagen
Magnetfilter für Heizungsanlagen (oft auch als Schlammabscheider oder Schmutzfänger bezeichnet) werden eingesetzt, um ferromagnetische Verunreinigungen aufzufangen und so die Anlagen vor Beschädigung zu schützen und die Lebensdauer, insbesondere von Umwälzpumpen, zu verlängern. Moderne Umwälzpumpen, die sich innerhalb oder außerhalb von Heizkesseln befinden, sind heute dank der Verwendung von Permanent-Magnet-Motoren energieeffizient. Diese Konstruktion kann jedoch dazu führen, dass sich die für Heizungsanlagen typischen metallischen Verunreinigungen ablagern, was zu Schäden an der Pumpe führen kann.
Daher empfehlen wir, einen Magnetfilter vor der Pumpe zu installieren, zum Beispiel vor dem Heizwassereintritt in den Kessel. So werden mögliche Probleme mit metallischen Ablagerungen beseitigt, was eine lange Lebensdauer der Pumpen in den Heizkesseln zur Folge hat. Magnetfilter sind somit ein wesentlicher Bestandteil moderner Heizungsanlagen.
Magnetfilter bestehen aus mehreren Teilen:
- Magnetstab – bestückt mit sehr starken Neodym-Magneten. Der Stabmagnet fängt auch sehr feine ferromagnetische Partikel perfekt ab, was eine verlängerte Lebensdauer der in der Heizungsanlage verwendeten Umwälzpumpen zur Folge hat. Magnetische Induktion je nach Filtertyp 7.000 – 9.000 G.
- Maschensieb – Maschenweite 800 µm. Das Sieb trennt sehr kleine und nichtmagnetische Partikel.
Magnetfilter für Heizungen unterscheiden sich auch durch den Betriebsdruck, für den sie ausgelegt sind. In der Basisversion bieten wir Filter für einen Betriebsdruck von 3 bis 12 bar an.
Bei der Auswahl eines Magnetfilters müssen die Größe und der Typ der Heizungsanlage, der Nenndurchfluss und andere Parameter berücksichtigt werden.
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- Anschlüsse: 3/4“
- Druck: max. 3 bar
- Magnetische Induktion: 7 000 G
- Maschenweite (Filterfeinheit): 800 µm
- Temperaturbeständigkeit: 0 – 90 °C
- Anschlüsse: 3/4“
- Druck: max. 6 bar
- Magnetische Induktion: 9 000 G
- Maschenweite (Filterfeinheit): 800 µm
- Temperaturbeständigkeit: 0 – 90 °C
Bedienungsanleitungen
Moderne energiesparende Umwälzpumpen (EC-Pumpen) in Heizkesseln verwenden Magneteinsätze, die sie energieeffizienter machen – diese Konstruktion erhöht jedoch ihre Empfindlichkeit gegenüber Ablagerungen metallischer Verunreinigungen, die sich durch Korrosion und Verschleiß der Komponenten in jeder Heizungsanlage natürlich bilden. Der Magnetfilter fängt diese Verunreinigungen ab, bevor sie in die Pumpe gelangen, und verhindert so deren Ausfall oder vorzeitigen Austausch. Durch metallische Verunreinigungen verursachte Probleme zeigen sich in der Regel erst nach längerer Zeit, wenn die Reparaturkosten deutlich höher sind als der Preis des Filters.
Die Filter unterscheiden sich im maximalen Betriebsdruck und in der magnetischen Flussdichte. Die Variante Mini 7.000 G / 3 bar ist das Grundmodell für Niederdruckanlagen; die Varianten 9.000 G / 6 bar und 9.000 G / 12 bar bieten eine höhere magnetische Flussdichte und sind für Anlagen mit höherem Betriebsdruck ausgelegt. Alle drei Modelle haben identische Anschlussmaße von 3/4", eine Maschenweite von 800 µm und eine Temperaturbeständigkeit von 0–90 °C.
Wir empfehlen, den Filter am Rücklauf kurz vor dem Eintritt des Heizwassers in den Kessel oder vor der Umwälzpumpe zu installieren. An dieser Stelle ist die Konzentration der Verunreinigungen am höchsten – der Filter fängt sie ab, bevor sie in die empfindlichen Komponenten gelangen. Wir empfehlen, die Installation einem Fachmann zu überlassen.
Jeder Filter ist mit einem Magnetstab mit Neodym-Magneten und einem Sieb mit einer Maschenweite von 800 µm ausgestattet. Der Magnetstab fängt ferromagnetische Verunreinigungen – Rost, Magnetit und Metallspäne – im Mikrometerbereich auf; das Sieb filtert dann mechanisch gröbere nichtmagnetische Verunreinigungen über 800 µm heraus. Dank der Kombination beider Prinzipien schützt der Filter das System vor einem breiteren Spektrum an Schadstoffen als ein herkömmlicher Schlammabscheider.
Nach der ersten Installation empfehlen wir, den Filter bereits nach einigen Tagen zu reinigen – in einem bisher ungeschützten System fängt er auf einen Schlag eine große Menge der während des Betriebs angesammelten Verunreinigungen auf. Danach genügt eine Reinigung etwa einmal jährlich, idealerweise bei der regelmäßigen Kessewartung. Das genaue Reinigungsverfahren ist in der Betriebsanleitung zur jeweiligen Filtervariante beschrieben, die auf der Produktseite zum Download bereitsteht.
Ein herkömmlicher Schlammabscheider fängt nur mechanische Verunreinigungen auf, die größer als die Maschenweite des Siebs sind; der Magnetfilter fängt darüber hinaus auch sehr feine ferromagnetische Verunreinigungen auf, für die das Sieb allein nicht ausreicht. Unsere Filter kombinieren beide Prinzipien – einen Magnetstab mit Neodym-Magneten und ein Sieb mit 800 µm Maschenweite – und decken damit ein breiteres Spektrum an Verunreinigungen in einem einzigen Gehäuse ab. Für Anlagen mit neuen EC-Pumpen ist die magnetische Komponente besonders wichtig, da diese Pumpen konstruktionsbedingt empfindlicher gegenüber metallischen Verunreinigungen sind.
Eine saubere Heizungsanlage ohne Ablagerungen arbeitet mit geringeren hydraulischen Widerständen, was den Energieverbrauch der Umwälzpumpe und des Kessels senkt. Durch das Abfangen von Verunreinigungen verlängert der Filter gleichzeitig die Lebensdauer von Pumpen, Ventilen und Wärmetauschern und reduziert die Kosten für Serviceeinsätze oder den Austausch von Komponenten. Die Investition in einen Magnetfilter amortisiert sich somit durch geringeren Energieverbrauch und eine längere Lebensdauer der gesamten Anlage.
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