Laborabscheider / Magnetbandrolle LSV

Laborabscheider LSV

Der mit extra starker Magnetrolle ausgestattete Laborabscheider LSV ist eine verkleinerte (aber vollfunktionale) Version des mehrstufigen Magnetabscheiders VMSV. LSV dient zu einer ununterbrochenen und automatischen Separierung auch von sehr kleinen (um 30 µm großen) und schwach magnetischen Partikeln (wie z. B. magnetischer rostfreier Stahl oder auch manche Abarten von paramagnetischen Mineralien) in Laborbedingungen.

Aufbau des Laborabscheiders

Dieser außergewöhnlich leistungsfähige, und dabei kompakte und modulare Bandrollenmagnetscheider besteht aus einem Paar von Kopfrollen und einer Vibrationsförderrinne. Eine Kopfrolle von diesem Paar ist immer treibend – magnetisch (mit Regelung der Drehgeschwindigkeit je nach dem Charakter des gereinigten Materials und der Betriebsbedürfnisse) und die andere ist getrieben – unmagnetisch. Dieses Kopfrollenpaar ist miteinander mit sehr dünnem, aber extrem widerstandsfähigem Förderband aus Kevlar oder Glas-Teflon verbunden (zur Verfügung auch in der Klebfrei- bzw.in Nahrungsmittelausführung). Das Magnetfeld bei der magnetischen Kopfrolle erreicht die Höhe von maximal ca. 10 mm, und deshalb wird es empfohlen, die Höhe von 5 mm des auf dem Band transportierten Materials nicht überzuschreiten (und um die Höchstwirksamkeit zu erreichen, empfehlen wir die Höhe von 2 mm einzuhalten).

Wie funktioniert der Laborabscheider?

PNach der Auflösung des Materials mittels der Vibrationsförderrinne fällt das Material auf das Förderband, wobei ferromagnetische Verunreinigungen mit dem Magnetfeld der Kopfrolle festgehalten und bis hinter deren Achse in den für ferromagnetische Verunreinigungen bestimmten Behälter transportiert werden. Das reine Material (d. h., unmagnetische Partikeln) fällt durch die Gravitationswirkung in den für das Reinprodukt bestimmten Behälter, der unter der Antriebsrolle platziert ist. Dank der speziellen Stromverteiler (der winklig und auch axial einstellbar ist) des magnetischen und magnetischen Materials kann man dann aus dem gereinigten Material noch eine dritte Fraktion abtrennen, die sich zwischen dem Reinmaterial und den ferromagnetischen Verseuchungsstoffen befindet (es geht also um das schwach magnetische oder teilweise mit Eisenpartikeln kontaminierte Material). Der Abscheidungsprozess kann je nach Bedarf wiederholt werden, weil sowohl das reine Material als auch das teilweise kontaminierte Material und auch aufgefangene ferromagnetische Partikel sich in getrennten Behältern unter dem Förderband befinden (man muss eingedenk sein, dass der LSV, als extrem starke magnetische Abscheider, auch mit Eisenoxiden kontaminierte Stücke von Plast, Gummi, Gestein oder Holz separieren kann. Deshalb ist seine Rolle bei Labortesten und Auswertung der verarbeiteten Materialien unersetzlich).

Ein untrennbarer Bestandteil dieses speziellen Magnetabscheiders ist auch ein integrierter Vibrationsspeiser (mit einem Einschüttrichter), dessen Abmessungen genau der Breite des Transportbandes entsprechen. Mittels eines Schwingungsreglers kann dann eine optimale Dosierung des Materials auf das Transportband voreingestellt werden. Die LSV-Magnetrolle ist mit einer Einrichtung für einfache Einstellung der optimalen Transportbandspannung ausgestattet. Der Antriebswalzenmotor ist mit einem Geschwindigkeitsregler versehen, sodass man entsprechend dem Bedarf die Geschwindigkeit des Transportbandes regulieren kann.

Der Labormagnetabscheider ist bestimmt für die anspruchsvollsten Kunden, die die Abscheidung sogar von allerfeinsten ferromagnetischen Verunreinigungen beanspruchen. Im Falle der Verwendung von extrem dünnen Transportbändern aus Kevlar oder Glas-Teflon sollten die maximalen Partikelgrößen, die in Kontakt mit diesem Separator geraten, nicht 5 mm überschreiten. Größere Partikeln könnten nämlich dünne Transportbänder sehr schnell beschädigen (bei größeren Fraktionen von magnetischen Störstoffen, bzw. Materialien kann man stärkere Transportbänder benutzen; dennoch diese leider die magnetische Wirksamkeit dieses speziellen Abscheiders vermindern).

In welchen Branchen werden Laborabscheider eingesetzt?

Vorteile des Magnetabscheiders

Dank der Qualität der Materialien, die bei der Erzeugung der magnetischen Kopfrolle verwendet wird (Kombination von extra starken Neodym-Eisen-Bor-Magneten mit speziellen Stahlunterlagscheiben und mit sehr dünnem und zugleich hoch widerstandsfähigem Kevlar-, bzw. Glas-Teflon-Transportband) kann dieser Spitzenabscheider eine magnetische Oberflächenflussdichte bis 21 000 Gauss erreichen. Dies ist ein Wert, der bisher nur von den elektromagnetischen Separatoren erzielt wurde. Auf der anderen Seite muss man eingedenk sein, dass bei praktischer Ausnützung der magnetischen Kopfrolle nicht der Wert der erreichten magnetischen Flussdichte, sondern vor allem die Dichte von magnetischen Polen wichtig ist, weil der LSV oft zum Auffangen von kleinen ferromagnetischen Partikeln verwendet wird. Sollten die Entfernungen zwischen den magnetischen Polen zu groß sein (zwecks der Erreichung der maximalen magnetischen Flussdichte), wäre das auf diese Art und Weise generierte sehr starke Magnetfeld für Auffangen von kleinen magnetischen Störstoffen unbenutzbar - da diese zwischen den magnetischen Polen durchschlüpfen würden... Deshalb in Kombination mit sehr dichter Polung bewegt sich also der Optimalwert der magnetischen Flussdichte auf der Kopfrollenoberfläche um 11 000 Gauss (um das maximale Auffangen auch von sehr kleinen ferromagnetischen Partikeln zu erreichen).

LSV

Der mit extra starker Magnetrolle ausgestattete Laborabscheider LSV ist eine verkleinerte (aber vollfunktionale) Version des mehrstufigen Magnetabscheiders VMSV.

ProduktDatenblatt (CZ)
LSV

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