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Schwarze Partikel im Hydrauliköl: Ursachen, Risiken und wirksame Beseitigung
Die Pumpe gibt ungewöhnliche Geräusche von sich, das Ventil verliert an Präzision, der Zylinder bewegt sich ruckartig.
Der Servicetechniker tauscht das verschlissene Teil aus — und drei Monate später wiederholt sich die Situation. Die Ursache liegt häufig noch immer im Öl. Genauer gesagt in dem, was mit bloßem Auge nicht sichtbar ist.
Woher kommen die Metallpartikel
Ein Hydrauliksystem ist ein Umfeld ständiger Bewegung, Druck und Reibung. Metallmikropartikel gelangen hauptsächlich aus drei Quellen in das Öl:
- Bauteilabrieb — Kolbenstangen, Lager und Zahnräder der Pumpen setzen bei jedem Arbeitszyklus Partikel der Größe 1–50 µm frei.
- Korrosion — Feuchtigkeit, die durch Kondensation oder unzureichende Abdichtung in das Öl eindringt, erzeugt kleine ferromagnetische Fragmente.
- Einlauf neuer Komponenten — eine neu installierte Pumpe oder ein neu installierter Zylinder produziert in den ersten Hundert Betriebsstunden deutlich mehr Abriebpartikel.
Das Ergebnis ist ein Öl, das äußerlich normal aussieht — aber unter dem Mikroskop einem feinen Schleifmittel ähnelt.
Warum die Standardfiltration nicht ausreicht und wo ein Magnetfilter hilft
Die meisten Hydrauliksysteme sind mit mechanischen Filtern mit einer nominellen Filtration von 10–25 µm ausgestattet. Die gefährlichsten ferromagnetischen Partikel liegen jedoch genau im Bereich von 1–10 µm — unterhalb der Abscheidegrenze eines Standardfilters. Sie schlüpfen hindurch, zirkulieren weiter und wirken als Abrasivmittel genau dort, wo die Toleranzen am engsten sind.
Ein direkt in die Hydraulikleitung eingebauter Durchfluss-Magnetfilter fängt diese ferromagnetischen Fragmente direkt aus dem strömenden Öl ab — unabhängig von ihrer Größe. Er arbeitet kontinuierlich, ohne Druckverlust und ohne elektrische Versorgung.
Sie wissen nicht, welche Magnetfilter-Ausführung für Ihr Hydrauliksystem geeignet ist? Kontaktieren Sie uns.