Sortieranlage für Metallabfälle

Sortieranlage für Metallabfälle

Eine wirksame Sortierung von Verpackungen ist aus ökologischer und ökonomischer Hinsicht sehr wichtig. Eine Vielzahl weggeworfener Verpackungen kann erneut verarbeitet werden. Eine unserer Sortieranlagen haben wir inzwischen an die Organisation der Hauptstadt Prag, die für die Abfuhr und die Verarbeitung kommunaler Abfälle zuständig ist, geliefert.

Kundenvorgaben

  • Trennung von Getränkedosen und anderen Blechdosen Al+Fe aus gelben Containern, die für Getränkedosen bestimmt sind
  • Aluminiumdose 15 – 18 g
  • eisenhaltige Dose 60 – 70 g
  • geforderte Kapazität 300 t/Jahr, Betrieb 5 Tage in der Woche
  • Arbeitsschicht 7,5 h = 160 kg/h
  • separiertes Aluminium in Ballen pressen

Während unseres Besuchs vor Ort stellten wir fest, dass sich in dem gesammelten Material auch Kompottdosen und 5-l-Bierfässchen befanden. Nach dem Einschalten der Anlage zeigte sich, dass sich in dem zu separierenden Material auch andere Materialien wie Glas (Flaschen), Holz, Kunststoff, Spraydosen, PVC u.a. befanden. Im Prinzip handelte es sich um kommunalen Abfall.

Sortierungsanforderungen

Leeren der Container vom Wagen aus (Volumen 30 m3) direkt in den Einfülltrichter des Förderbandes, das das Material zur Ballenpresse befördert. Während des Transports auf dem Förderband soll der Anteil an ferromagnetischem Material mit einem Magnetabscheider separiert werden. Danach sollen die Aluminiumdosen mithilfe von Eddy Current (arbeitet nach dem Prinzip von Wirbelströmen) vom restlichen Material getrennt werden. In der ersten Phase sollen die eisenhaltigen Dosen vom übrigen Material (Aluminiumdosen, Glas, Kunststoffe, usw.) separiert werden. In der zweiten Phase sollen die Aluminiumdosen vom übrigen Material (Glas, Kunststoffe, Holz usw.) getrennt werden. Zum Schluss werden die Aluminiumdosen ohne das restliche Material zur Presse befördert und zur weiteren Verarbeitung zu Ballen gepresst.

Beschreibung der Funktion der Sortieranlage

Die Sortieranlage besteht aus einem Einfülltrichter (Pos.1),  in den das zu separierende gemischte Material geleert wird. Der Stegkettenförderer beginnt das Material, das nachfolgend zusammengedrückt wird, zu entnehmen. Dann läuft es auf das Förderband. An dem Förderband

(Pos. 2) steht das aus 2 Personen bestehende Bedienungspersonal und führt eine visuelle Materialkontrolle für die Abscheidung durch. Material, das die Sortieranlage nicht verarbeiten kann (große Stahlteile, Verpackungsmaterial aus Papier, Holz u.ä.), wird entnommen. Nach ca. 2 m Platz für das Bedienungspersonal macht das Förderband einen Knick. Über dem geknickten Teil ist eine Stahlkonstruktion (Pos. 3) angebracht, an der eine Magnetplatte DND-AC Ms3 F (Pos. 4) hängt, die das eisenhaltige Material sortiert. Dieses wird in den vorhandenen Transportcontainer geworfen. Das restliche von ferromagnetischen Partikeln befreite Material fällt auf einen Schwingförderer und wird zum Wirbelstromabscheider (Pos. 5) transportiert. Der Wirbelstromabscheider trennt die Nichteisenmetalle (Aluminium, Kupfer) vom übrigen Kleinmaterial. Die Nichteisenmetalle kommen auf das Förderband (Pos. 6), das über dem Einfülltrichter der Presse endet (Pos. 7). Die Presse presst das separierte Material in ein sog. Paket, das anschließend gebunden und herausgeschoben wird. In der auch mit einem seitlichen Einfülltrichter versehenen Presse können auch andere Materialtypen gepresst werden (PET-Flaschen, Kartons, Stahldosen, Kunststoffe).

Třídicí linka kovových odpadůSchema der Sortieranlage

  1. Fülltrichter der Sortieranlage
  2. Förderband
  3. Stahlkonstruktion
  4. Selbstreinigende Magnetplatte
  5. Wirbelstromabscheider - Abscheider für nichtmagnetische Metalle
  6. Förderband für Nichteisenmetalle
  7. Fülltrichter der Presse für separiertes Material

 

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e-mail office@sollau.cz

SOLLAU s.r.o.
Hrivinuv Ujezd 212
763 07 Velky Orechov
Tschechische Republik

USt-IdNr.: CZ29261759

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